Unbeschreiblich war der Anblick, der sich ihnen bot. Die Sonne berührte schon den Horizont und es schien, als würde sie das Meer langsam aber sicher in Brand setzen.
Genüsslich zog er die Luft ein, die ihn umgab. Sie schmeckte salzig, so wie Meeresluft eben schmeckt. Aber er dachte daran, ob es vielleicht auch an ihr, an dem Mädchen liegen könnte. Das Mädchen, welches ihn gerade geküsst hatte. Der Kuss schmeckte auch salzig, das wusste er noch. Ansonsten aber konnte er sich an nichts mehr erinnern. Viel zu unbeschreiblich war dieser Augenblick gewesen, als ihre Lippen zu verschmelzen schienen.
Er sank in den Sand der Düne, das Dünengrass kitzelte ihm den Nacken. Das Mädchen sank ebenfalls in die Düne und deshalb zwangsläuï¬g in seine Arme. Sie schloßen beide ihre Augen und genoßen die letzen Sekunden ihres Lebens, mit Sicherheit die schönsten ihres gesamten Lebens.