In einer kleinen Gasse, so wie es sie nur zu Hauf in Paris um 1920 gab, befand sich ein kleiner Spielzeugladen. Dieser Spielzeugladen war schon in der zweiten Generation in Familienbesitz und die jetzige Besitzerin führte das Geschäft schon seit über fünfundzwanzig Jahren.
In dem winzigen kleinen Schaufenster des Ladens standen einige wenige Porzellanpüppchen und ein paar Möbel für Puppenhäuser. Sobald jemand das kleine Geschäft betrat, klingelte ein Glöcklein, dass über der Tür angebracht war und neue Kundschaft ankündigen sollte.
Die Einrichtung des Lädchens bestand aus einigen wenigen Regalen und zwei Vitrinenschränken. In den Regalen standen liebevoll geschriebene Kinderbücher. Hinter den Glastüren der Vitrinenschränke verbargen sich die wahren Schätze dieses Lädchens.
Sorgfältig ausgewählt standen winzige Teekannen, Tassen, Teller, kleine Schränkchen und Vitrinen für Besteck und jene Kannen, Tassen und Teller in den Vitrinenschränken. Dort standen auch ganze Puppenhäuser samt Einrichtung. Liebevollst wurden diese Häuser von der Ladenbesitzerin eingerichtet, als ob sie diese für ihre eigenen Kinder eingerichtet hätte. Die Liebe einer Mutter zeichnete diese Puppenhäuser aus und machten sie so einzigartig.
Doch die Besitzerin war keine Mutter, sie hatte keine Kinder und auch keine Mann, mit dem sie Kinder haben können würde. Vielleicht war das der Grund, weshalb die Besitzerin so viel Herzblut in den Bau ihrer Puppenhäuser steckte. Doch niemand ihrer Käufer fragte jemals danach, wieso sie die
Heime so liebevoll und mit so viel Hingabe baute.
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