Jazz is not dead, it just smells funny. — Frank Zappa


Calling the Birds

Immer schneller laufen. Die Sonne steht in ihrem Zenit, der Himmel erstrahlt im tiefsten Blau.
Angetrieben von der Lust, von der guten Laune, von der Lebenslust, geht es immer weiter gerade aus. Die frische Luft reinigt die Lunge und sorgt für immer neue Energie.
Wie Trommelschläge, immer im Takt, stoßen die Füße, abwechselnd den Boden hinfort um wieder ein Stück weiter zu kommen.
Das Ziel ist noch unbekannt, doch die Neugierde treibt voran. Liefert die Wegbeschreibung, die Route, den Weg.
Ein Blick gen Himmel verrät, der Weg ist das Ziel, der Weg ist die Richtung und die Richtung ist die Richtige.
Eine Art Euphorie steigt empor und beflügelt die Bewegung. Alles läuft auf einen Höhepunkt hinaus. Das Ende ist nahe.
Am Ende steht man an einem Abgrund, sieht die Ferne, wie alles strahlt und leuchtet. Das Bild ist fantastisch, der Lohn für alles, erhaben.
Am Ende ist es nur ein Schritt in den Abgrund.

Und dann merkt man, dass man nicht fliegen kann.

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Ein Kommentar to “Calling the Birds”

  1. Johannes sagt:

    Also irgendwie bin ich bei der Geschichte richtig zwiegespalten in meinen Meinungen!

    Der erste Teil – bis auf die letzten beiden Zeile – drückt einfach ein geniales Lebensgefühl aus.
    Alles ist gerade toll: Aus den Boxen tönt die passende Musik, du trägst die Lieblingskleidung, die Sonne scheint und nicht ficht dich an!

    Und dann… ne, der Schluss passt mir da einfach nicht rein.
    Aber es bringt einen doch zum Nachdenken!

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