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	<title>ohne_titel</title>
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	<description>Irgendwas mit Weihnachten.</description>
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		<title>Paris mon amour</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 22:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[dunkel]]></category>
		<category><![CDATA[hell]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>

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		<description><![CDATA[Raues Eisen schürft an den Fingerkuppen, die über das Geländer streifen. Die leichten weißen Schuhe bewegen sich über die Steinplatten, führen die Füße entlang der gotischen Brüstung. Der hellweiße Rock ihres Kleides weht im Wind, umtanzt ihre dünnen Oberschenkel. Das Oberteil schmiegt sich sanft an ihren Körper, der Wind unterstreicht ihre grazile Statur. Die Sonne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Raues Eisen schürft an den Fingerkuppen, die über das Geländer streifen. Die leichten weißen Schuhe bewegen sich über die Steinplatten, führen die Füße entlang der gotischen Brüstung. Der hellweiße Rock ihres Kleides weht im Wind, umtanzt ihre dünnen Oberschenkel. Das Oberteil schmiegt sich sanft an ihren Körper, der Wind unterstreicht ihre grazile Statur. Die Sonne scheint durch die giftgrünen Baumwipfel, erhellt ihr golden gelocktes Haar. Ihre Sommersprossen leuchten leicht rot, punkten ihr aschfahles Gesicht.</p>
<p>Der große Mann schlurft entlang der Promenade, genießt die ersten Strahlen der Frühlingssonne. Einen tiefen Zug des süßen Frühlingsdufts, auf der Suche nach neuer Kraft . Sein langer Mantel drückt auf seine Brust, schnürt ihm die Luft ab. Das kurze tiefschwarze Haar schimmerte feucht vom Gel, der Schweiß auf seiner Stirn perlte einfach so von seinen Haaren ab. Von der Seite schien ihm die Sonne ins Gesicht, die vielen Grübchen und Narben warfen in seinem Gesicht tiefe Schatten.</p>
<p>Die Taille lastet auf seiner Schulter, die Gebeine baumeln vor ihm. Mit einem sanften Wippen schwingt der Kopf mit den goldenen Haaren im Tackt der schweren Schritte. Die Arme hängen leblos gen Boden. Bis er sie auf die Brüstung setzt, ihre ganze Schönheit ihm ein letztes maö entgegen strahlt.</p>
<p>Als sie im Wasser aufschlägt, dreht er sich um und geht.</p>
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		<title>Zeitlos</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 16:38:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlos]]></category>

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		<description><![CDATA[Es tickt der Wecker, unaufhörlich demonstriert er den Verlust der Zeit. Doch wie schwer wiegt der Verlust, läuft die Zeit doch unendlich weiter?
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es tickt der Wecker, unaufhörlich demonstriert er den Verlust der Zeit. Doch wie schwer wiegt der Verlust, läuft die Zeit doch unendlich weiter?</p>
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		<title>Wiederkehr</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 14:36:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intermezzo]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich war gestern bei einem Fotografen. Für einen neuen Personalausweis brauchte ich Passbilder, die ich beim Fotografen machen lassen wollte. Also bin ich gestern Morgen in die Stadt gegangen und habe mich auf die Suche nach einem Fotografen begeben. In einer Straße, kurz vor dem großen Platz bin ich dann auch fündig geworden. In dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich war gestern bei einem Fotografen. Für einen neuen Personalausweis brauchte ich Passbilder, die ich beim Fotografen machen lassen wollte. Also bin ich gestern Morgen in die Stadt gegangen und habe mich auf die Suche nach einem Fotografen begeben. In einer Straße, kurz vor dem großen Platz bin ich dann auch fündig geworden. In dem recht düsteren Schaufenster standen akkurat eingerahmte Portraits verschiedenster Menschen aufgereiht. Der Raum hinter dem Schaufenster, der Verkaufsraum sozusagen, bot ein ähnliches Bild. Nur wurden hier die unzähligen eingerahmten Bilder von diversen Stromsparlampen angestrahlt. Als Verkaufstresen diente eine alte Holzvitrine mit oben aufliegender Glasplatte. Ihrer Anmutung nach stammte sie aus den späten 60er oder frühen 70er Jahren. Vielleicht stand sie vorher bei einem Juwelier. Auf der Vitrine stand neben einer alten, historischen Papierschneidemaschine von Agfa eine alte Registrierkasse. Keine alte stählerne, sondern eine futuristisch Anmutende mit grüner Plastikverkleidung.</p>
<p>Ich stand nun also in diesem Laden, dessen Inneres schon verriet, dass hier ein alter und deshalb auch erfahrener Fotograf arbeitete. Nachdem ich dem zeitungslesenden Mann mein Anliegen geschildert hatte, führte er mich in das Studio. Das Studio war spärlich ausgestattet, eine Kamera samt Stativ, eine Leuchte für den Hintergrund und ein großer Blitz samt Softbox standen um einen weißen Klappstuhl herum. In der rechten Raumecke neben der Tür stand zudem noch ein Regal mit einigen fotografischen Utensilien, sowie ein modernerer Fotodrucker.</p>
<p>Ich sollte dann Platz nehmen auf dem Klappstuhl, der trotz seiner Einfachheit einen weichen Sitzbezug hatte. Mit klaren Anweisungen zur Haltung, Blickrichtung und Mimik brachte der Fotograf zügig drei sehr ansehnliche Portraitfotos von mir Â auf die Speicherkarte seiner Kamera. Ich konnte mir von den Dreien eines aussuchen, dass ich dann in vierfacher Ausführung als Passfoto nach kurzer Zeit in Empfang nehmen konnte. Bevor er mir die Bilder aushändigte musste er sie jedoch erst noch zerschneiden, da der Fotodrucker die vier identischen Bilder auf einem Blatt ausgedruckt hatte. Mit schnellen und ebenso präzisen Schnitten zerteilte der Mann das Blatt in vier Teile und entfernte sorgfältig alles überschüssige Material.</p>
<p>Diese Präzision und diese Schnelligkeit stellten das Können und das Wissen über das Handwerk des Fotografen zweifelsfrei unter Beweis. Beeindruckt davon und berührt von der Atmosphäre in diesem kleinen Geschäft kam in mir ein Gefühl zurück, dass ich schon lange vermisst und aufgegeben hatte. Seit diesem gestrigen Tag spüre ich wieder das Verlangen, eine Kamera in der Hand zu halten und die Welt mit dem Blick durch den Sucher eben jener festzuhalten.</p>
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		<title>Melancholie des Herbst</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 21:48:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intermezzo]]></category>
		<category><![CDATA[Draußen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[kalt]]></category>

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		<description><![CDATA[Tristess im Regen
Kälte auf der Haut
Wind im Gesicht
Wärme im Raum, Heizungsgeruch liegt in der Luft. Warmes gelbes Kerzenlicht legt sich wie ein Film über alles. Die Atmosphäre ist gemütlich, draußen unmenschlich.
Ein grauer Schleier umspannt das Draußen, macht es kalt, nass, ungemütlich, -unmenschlich.
Regentropfen klopfen an der Scheibe, bitten um Einlass. Doch es hindert sie eine Grenze, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tristess im Regen<br />
Kälte auf der Haut<br />
Wind im Gesicht</p>
<p>Wärme im Raum, Heizungsgeruch liegt in der Luft. Warmes gelbes Kerzenlicht legt sich wie ein Film über alles. Die Atmosphäre ist gemütlich, draußen unmenschlich.<br />
Ein grauer Schleier umspannt das Draußen, macht es kalt, nass, ungemütlich, -unmenschlich.<br />
Regentropfen klopfen an der Scheibe, bitten um Einlass. Doch es hindert sie eine Grenze, gemauert aus Ziegelsteinen. Durch Fenster aus Glas und Holz bittet man sie herein, sollen sie verbreiten eine Atmosphäre, die kalt ist, und nass und unmenschlich.</p>
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		<title>Jahreszeiten</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 22:08:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichtet]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[hell]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>
		<category><![CDATA[zeitlos]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Herbst marschiert
linkszwodreivier
mit festen Schritten
auf die Türe zu bis
zu geschlagen sie
ihm vor der Nase wird
Der Winter marschiert
linkszwodreivier
mit festen Schritten
auf die Türe zu bis
zu geschlagen sie
ihm vor der Nase wird
Der Frühling marschiert
linkszwodreivier
mit festen Schritten
auf die Türe zu die
mit breitem Lächeln sie
ihm aufgehalten wird
Der Sommer marschiert
linkszwodreivier
mit festen Schritten
auf die Türe zu die
mit breitem Lächeln sie
ihm aufgehalten wird
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Herbst marschiert<br />
linkszwodreivier<br />
mit festen Schritten<br />
auf die Türe zu bis<br />
zu geschlagen sie<br />
ihm vor der Nase wird</p>
<p>Der Winter marschiert<br />
linkszwodreivier<br />
mit festen Schritten<br />
auf die Türe zu bis<br />
zu geschlagen sie<br />
ihm vor der Nase wird</p>
<p>Der Frühling marschiert<br />
linkszwodreivier<br />
mit festen Schritten<br />
auf die Türe zu die<br />
mit breitem Lächeln sie<br />
ihm aufgehalten wird</p>
<p>Der Sommer marschiert<br />
linkszwodreivier<br />
mit festen Schritten<br />
auf die Türe zu die<br />
mit breitem Lächeln sie<br />
ihm aufgehalten wird</p>
]]></content:encoded>
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