i almost never say
go home
but yesterday,
i could feel her soft worry
- no she said
Denn Kunst ist nichts anderes als Gestaltung mit beliebigem Material.
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i almost never say
go home
but yesterday,
i could feel her soft worry
- no she said
Wenn der Himmel sich verdunkelt, wenn der Wind auffrischt und die Luft dich zu erdrücken scheint. Wenn die Luft, die kalte, auf die Warme trifft. Wenn der Blitz den Himmel erhellt und die Bäume niederreißt. Wenn die Luft nach Sommer riecht. Dann bahnt sich etwas an. Dann knallt es.
Sehe ich nach draußen, scheint das Dunkle dunkler und das Helle heller. Die warme Luft wirkt noch viel wärmer. Der kalte Wind wirkt kälter. Ich will dann nicht mehr draußen sein, lieber drinnen, wo ich sicher bin.
Wenn es gewittert, dann scheint die Welt klarer.
Mir ist etwas aufgefallen. Etwas schreckliches, aber unscheinbares. Die Welt verliert ihre Ästhetik. Überall wo man hinsieht, nur Formen, Farben, ohne Zusammenhang. Straße an Straße, darauf die Autos, Motorräder, LKW und Busse. Auf den Meeren die Schiffe, dampfend durch das Wasser stampfend. Alles ohne Zusammenhang. Der Zusammenhang, er fehlt, wo man nur hinsieht. Das große Ganze, es ist verschwunden.
M. Mittleres Alter, mittelgroß gewachsen, mildes Gesicht. Mit besonders viel Mitgefühl trat er den armen Menschen entgegen. Man könnte meinen, er sei ein mitfühlender Mensch. Manchmal mehr, manchmal weniger. Ein Mensch.
Gemeinschaft, das kann so vieles heißen. Gemeinsamkeit, fast schon Gleichartigkeit der Protagonisten in diesem System der gegenseitigen Verehrung. Wenn eine Zweckgemeinschaft sich zusammen findet, dann nur um einen bestimmten Zweck zu erfüllen. Arbeitsgemeinschaften zum Beispiel erfüllen den Zweck der gemeinsamen Arbeit. Im Grunde sind alle Gemeinschaften nur Zweckgemeinschaften. Nicht aber die Hinterhofgemeinschaft. Sie entsteht aus einem Zwang heraus. Dem Zwang der dem Umstand zu verdanken ist, dass alle Balkone eines Wohnblocks zum Hinterhof ausgerichtet sind. Ein Zwang entsteht, die Protagonisten werden auf dem Hinterhof eingepfercht und aufeinander los gelassen. Da fallen dann Abfälle auf den Balkon des Nachbarn der eine Etage tiefer wohnt. Oder der Grillmief zieht nach oben ab und belastet die Nachbarn in den oberen Stockwerken. Und dann ist da noch die allgegenwärtige Präsenz der Überwachung durch die Protagonisten der Hinterhofgemeinschaft, die, getrieben durch ihre Neugierde, ständig und omnipräsent auf des Nachbarn Balkon gaffen.
So stellt sich nun heraus, dass auch die Hinterhofgemeinschaft eine Zweckgemeinschaft ist. Nämlich eine, die unter dem Zwang der gegenseitigen Gängelung und Belästigung dem Zwecke des bei Laune Haltens seiner Protagonisten dient.