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	<title>ohne_titel &#187; kalt</title>
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	<description>Irgendwas mit Worten.</description>
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		<title>Melancholie des Herbst</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 21:48:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intermezzo]]></category>
		<category><![CDATA[Draußen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Herbst]]></category>
		<category><![CDATA[kalt]]></category>

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		<description><![CDATA[Tristess im Regen Kälte auf der Haut Wind im Gesicht Wärme im Raum, Heizungsgeruch liegt in der Luft. Warmes gelbes Kerzenlicht legt sich wie ein Film über alles. Die Atmosphäre ist gemütlich, draußen unmenschlich. Ein grauer Schleier umspannt das Draußen, macht es kalt, nass, ungemütlich, -unmenschlich. Regentropfen klopfen an der Scheibe, bitten um Einlass. Doch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tristess im Regen<br />
Kälte auf der Haut<br />
Wind im Gesicht</p>
<p>Wärme im Raum, Heizungsgeruch liegt in der Luft. Warmes gelbes Kerzenlicht legt sich wie ein Film über alles. Die Atmosphäre ist gemütlich, draußen unmenschlich.<br />
Ein grauer Schleier umspannt das Draußen, macht es kalt, nass, ungemütlich, -unmenschlich.<br />
Regentropfen klopfen an der Scheibe, bitten um Einlass. Doch es hindert sie eine Grenze, gemauert aus Ziegelsteinen. Durch Fenster aus Glas und Holz bittet man sie herein, sollen sie verbreiten eine Atmosphäre, die kalt ist, und nass und unmenschlich.</p>
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		<title>go</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 21:35:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichtet]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühl]]></category>
		<category><![CDATA[kalt]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[i almost never say go home but yesterday, i could feel her soft worry - no she said]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>i almost never say</p>
<p>go home</p>
<p>but yesterday,</p>
<p>i could feel her soft worry</p>
<p>- no she said</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kontraste</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Jun 2009 19:00:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intermezzo]]></category>
		<category><![CDATA[dunkel]]></category>
		<category><![CDATA[Geruch]]></category>
		<category><![CDATA[kalt]]></category>
		<category><![CDATA[kurz]]></category>
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		<category><![CDATA[Wind]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn der Himmel sich verdunkelt, wenn der Wind auffrischt und die Luft dich zu erdrücken scheint. Wenn die Luft, die kalte, auf die Warme trifft. Wenn der Blitz den Himmel erhellt und die Bäume niederreißt. Wenn die Luft nach Sommer riecht. Dann bahnt sich etwas an. Dann knallt es. Sehe ich nach draußen, scheint das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn der Himmel sich verdunkelt, wenn der Wind auffrischt und die Luft dich zu erdrücken scheint. Wenn die Luft, die kalte, auf die Warme trifft. Wenn der Blitz den Himmel erhellt und die Bäume niederreißt. Wenn die Luft nach Sommer riecht. Dann bahnt sich etwas an. Dann knallt es.</p>
<p>Sehe ich nach draußen, scheint das Dunkle dunkler und das Helle heller. Die warme Luft wirkt noch viel wärmer. Der kalte Wind wirkt kälter. Ich will dann nicht mehr draußen sein, lieber drinnen, wo ich sicher bin.</p>
<p>Wenn es gewittert, dann scheint die Welt klarer.</p>
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		<title>Ohne Titel 6</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Dec 2008 02:11:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[ohne_titel]]></category>
		<category><![CDATA[dunkel]]></category>
		<category><![CDATA[kalt]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Jeden Tag fährt er mit dem Bus an der Universität vorbei. Der Mann in der Blüte seiner Jahre saß üblicherweise am Fenster in seinem braunen Cordjackett. Während der Fahrt sah er aus dem Fenster und beobachtet das Treiben auf und um die Straßen. Jeden Tag, kurz hinter der Universität, fährt er an dem Friedhof vorbei. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jeden Tag fährt er mit dem Bus an der Universität vorbei. Der Mann in der Blüte seiner Jahre saß üblicherweise am Fenster in seinem braunen Cordjackett. Während der Fahrt sah er aus dem Fenster und beobachtet das Treiben auf und um die Straßen.<br />
Jeden Tag, kurz hinter der Universität, fährt er an dem Friedhof vorbei. Aus dem Fenster sah er durch den Friedhofszaun und durch die blattlosen Büsche einen schwarzen marmorierten Grabstein. Den Grabstein der Frau Tetor.</p>
<p>Ihm war ganz und gar nicht bewusst, wer diese Frau Tetor war. Er kannte keinen Vornamen, keinen Geburtsnamen, nur ihren Familiennamen. Auch das war nicht sicher, war Tetor überhaupt der Name ihrer Familie? Hatte sie eine Familie? Er wusste nichts über die Unbekannte.<br />
Ob er etwas über die Frau Tetor herausfinden konnte? Wenn gleich ihn so viele Fragen beschäftigten, der Bus fuhr einfach weiter und riss ihn aus den Gedanken.</p>
<p>Die Menschen auf den Straßen haben sich in ihre Zwiebelhäute aus Stoff gehüllt um der Kälte zu entkommen. Andere sind gar nicht erst nach draußen gekommen und daheim in ihren warmen Wohnungen geblieben. Dort trinken sie dann heißen Kakao und lesen gemütlich ein Buch.<br />
Er hatte ein bisschen Mitleid mit den frierenden Menschen, denn er saß in dem beheizten Bus und musste nicht frieren. Sein Mitleid verpuffte allerdings schlagartig, wenn er aus dem Bus stieg um von der Haltestelle nach Hause zu gehen. Seine Füße schmerzten vor Kälte dank des eisigen Schnees unter seinen Schuhen.<br />
Als er schließlich mit taubgefrorenen Füßen zu Hause ankam, ließ er sich nur noch in den Sessel im warmen Wohnzimmer fallen. Der Schnee und das Eis draußen schienen ihm seine Kraft geraubt zu haben. Um sich zu entspannen und neue Kräfte zu sammeln, schlug er die Zeitung des Tages auf und blätterte ein wenig in ihr.<br />
Nichts Interessantes, nur das selbe jeden Tag. Auf der vorletzten Seite standen die Todesanzeigen, die er sonst nie beachtete. Und auch heute wollte er sie nicht beachten, doch ihm fiel eine Anzeige beim Umblättern ins Auge. Die Todesanzeige von Anneliese Tetor. Geboren am 17.3., gestorben am<br />
10.3., nur eine Woche vor ihrem Geburtstag. Für einen kurzen Augenblick stieg Trauer in ihm empor. Es machte ihn traurig, dass die arme Frau Tetor nicht noch einmal ihren Geburtstag feiern konnte.<br />
Wieder fiel ihm auf, dass er eigentlich nichts über die Unbekannte Frau wusste. Ob sie ihren Geburtstag überhaupt mit irgendjemandem hätte feiern wollen oder können? Wieder beschäftigten ihn Fragen und er konnte keine Antwort auf sie finden. Es frustrierte ihn. Zu gerne hätte er diese unbekannte Frau Tetor kennen gelernt. Sie hätten beide zusammen Kaffee trinken, Kuchen essen und sich unterhalten und kennenlernen können. Er spürte, wie er wütend wurde. Auf niemanden speziell, einfach nur blinde Wut erfasste ihn, weil er so vieles nicht mehr mit Anneliese Tetor erleben konnte.</p>
<p>Ein paar Tage später, am 17.3., stieg der Mann in der Blüte seiner Jahre in den Bus, fuhr bis zum Friedhof und legte einen Strauß Blumen auf das Grab der Anneliese Tetor, gestorben am 17.3.</p>
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		<title>Alter Mann</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 12:57:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Intermezzo]]></category>
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		<category><![CDATA[kalt]]></category>
		<category><![CDATA[Mann]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein alter einsamer Mann stand dort an Deck dieses riesigen Dampfschiffs. Nebelschwaden, feiner Nieselregen und die kühle Morgenluft hingen schwer über dem Schiff. Der Mann lehnte sich an die Reling und zog an seiner Pfeife. Kleine Rauchwolken stiegen empor und vereinigten sich mit dem Nebel. Er ließ den Blick schweifen, hinaus in den Nebel, hörte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein alter einsamer Mann stand dort an Deck dieses riesigen Dampfschiffs. Nebelschwaden, feiner Nieselregen und die kühle Morgenluft hingen schwer über dem Schiff.<br />
Der Mann lehnte sich an die Reling und zog an seiner Pfeife. Kleine Rauchwolken stiegen empor und vereinigten sich mit dem Nebel.<br />
Er ließ den Blick schweifen, hinaus in den Nebel, hörte wie sich das Schiff durch das Meer schob und dabei schwer schnaufte. Es herrschte eine bedrückende Stille.<br />
Gemächlich drehte er sich um und ging ein Deck tiefer in seine Kabine. Erschöpft von der frischen Morgenluft sank er auf sein Bett.<br />
Der alte Mann nahm ein in Leder gebundenes Buch, schlug es auf und begann darin zu lesen.<br />
Jeden Tag eine Seite, ein Kapitel aus dem Tagebuch. Dem Tagebuch seiner Frau.</p>
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