Die Literatur verdirbt sich nur in dem Maße, als die Menschen verdorbener werden. — Johann Wolfgang von Goethe


Geschichten getaggt mit »Kunst«

Die Weltstadt Paris und die Bedeutung der Kunst

2. Dezember 2010 von Michael

In diesem Blog geht es normalerweise um das selbst geschaffene Wort, dieses mal jedoch nicht. Ich möchte hier auf einen Artikel aus der ZEIT hinweisen, der für all diejenigen interessant sein dürfte, die sich für Paris und Malerei oder Fotografie interessieren. Unter dem Titel “Wie Paris zur Weltstadt wurde” beschreibt Bernhard Schulz die Bedeutung der Malerei und später auch der Fotografie auf die Sichtweise der sich entwickelnden Stadt Paris.

Im Artikel weist der Autor zudem auf eine aktuell laufende Ausstellung im Museum Folkwang in Essen hin, die eben solche Bilder und Fotografien ausstellt. Die Ausstellung “Bilder einer Metropole – Die Impressionisten in Paris” läuft noch bis zum 30. Januar 2011 im Museum Folkwang.

Gedanken zur Kunst

7. Oktober 2009 von Michael

Gelegentlich macht man sich als Kunstschaffender (sofern ich mich denn als einer bezeichnen kann) ja so seine Gedanken. All diese kleinen Gedankenfetzen möchte ich gern festhalten, weshalb ich eine kleine Seite eingerichtet habe, auf der all diese Gedanken archiviert werden.

    Ohne Titel 4

    5. September 2008 von Michael

    Das Spiegelbild der Bäume der anderen Seite verschmolz mit den Bäumen auf seiner Seite. Dieser Anblick verleitete ihn zum träumen.
    Er legte seinen Kopf nach hinten und lehnte sich gleichzeitig mit ihm an die Fensterscheibe des Zuges. Er sah diese Bäume, die von der einen und die von der anderen Seite, die zusammen in einem großen gesamten Kunstwerk verschmolzen.
    Die Zeit stand still und doch raste er mit einer unheimlichen Geschwindigkeit durch die Landschaft, vorbei an diesen Kunstwerken. Er genoß es. Als ob er mitten in einem riesigen, sich ständig wandelnden Kunstwerk befand.
    Mit jedem Augenschlag aber endete eines dieser Kunstwerke und ein neues begann sich vor ihm abzuspielen.
    Ihm wurde klar, dass sich vor ihm das Leben abspielte. Jedes dieser Kunstwerke war ein Lebensabschnitt. Und er befand sich mitten in einem dieser Abschnitte.
    Er fühlte sich zeitlos.