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	<title>ohne_titel &#187; Menschen</title>
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	<description>Irgendwas mit Worten.</description>
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		<title>Stadtleben</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 22:12:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Stadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie verloren er sich in dieser Stadt vorkam. Überall um ihn herum scheinbar unendlich hohe Mauern aus Stahl und Beton und Glas, fast wie in einer tiefen Felsspalte. Und doch glitzerte und glänze es um ihn herum. Es schien taghell. Dort, wo er her kam war es nachts stockfinster. Lediglich die vereinzelten Straßenlaternen brachten etwas [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie verloren er sich in dieser Stadt vorkam. Überall um ihn herum scheinbar unendlich hohe Mauern aus Stahl und Beton und Glas, fast wie in einer tiefen Felsspalte. Und doch glitzerte und glänze es um ihn herum. Es schien taghell. Dort, wo er her kam war es nachts stockfinster. Lediglich die vereinzelten Straßenlaternen brachten etwas Licht ins Dunkle.<br />
Um nicht weiter dieser Hilflosigkeit ausgeliefert zu sein, beschloss er in eines der zahlreichen gelben Taxis einzusteigen.<br />
Wo genau es hingehen sollte? Ganz egal. Nur dahin, wo die Freiheit nicht so beklemmend ist. Der Taxifahrer grummelte in seinem lateinamerikanischen Akzent nur das Wort Bayside und fuhr dann wortlos Richtung Süden. Je weiter sie sich der Bayside näherten, desto dunkler wurde es um ihn herum. Wortwörtlich schien es ihm, dass sie der Nacht entgegen fuhren. Ein Blick auf seine Uhr verriet ihm jedoch, dass es schon lange Nacht ist.<br />
Es erstaunte ihn, welche Macht doch von dieser Stadt ausging, wenn sie gar die Nacht ausblenden konnte. Bei dem Gedanken fuhr ihm ein kalter Schauer durch den Körper.</p>
<p>…</p>
<p>Am Zielort angekommen durchfuhr ihn erneut ein kalter Schauer. Dieses mal jedoch kam er von außen und nicht von innen. Ein frischer kühler Wind blies über die Straße. Welch ein Kontrast zur glänzenden Häuserschlucht. Hier konnte er über den Fluss auf die andere Seite blicken. Die hellen Strahler erleuchteten das gesamte Hafengebiet. Überall waren Container in allen erdenklichen Farben zu sehen. Durch dieses Labyrinth aus Containern huschten immer wieder großbeinige Fahrzeuge, die die großen Stahlkartons hin und her bugsierten. Ein interessantes Schauspiel.<br />
Er erinnerte sich an seine Eindrücke aus der Stadt. Auch hier huschten kleine Menschen durch diese riesige Schlucht aus Stahl, Beton und Glas. Diese Stadt, das war ihm nun klar, war ein einziger Ameisenhaufen, in dem alle scheinbar ziellos umher irrten. Die Stadt war ihm unheimlich. Auf dem Land, da war alles geordnet. Hier in der Stadt, da herrscht das pure Chaos.</p>
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		<title>Paris mon amour</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Mar 2010 22:19:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Raues Eisen schürft an den Fingerkuppen, die über das Geländer streifen. Die leichten weißen Schuhe bewegen sich über die Steinplatten, führen die Füße entlang der gotischen Brüstung. Der hellweiße Rock ihres Kleides weht im Wind, umtanzt ihre dünnen Oberschenkel. Das Oberteil schmiegt sich sanft an ihren Körper, der Wind unterstreicht ihre grazile Statur. Die Sonne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Raues Eisen schürft an den Fingerkuppen, die über das Geländer streifen. Die leichten weißen Schuhe bewegen sich über die Steinplatten, führen die Füße entlang der gotischen Brüstung. Der hellweiße Rock ihres Kleides weht im Wind, umtanzt ihre dünnen Oberschenkel. Das Oberteil schmiegt sich sanft an ihren Körper, der Wind unterstreicht ihre grazile Statur. Die Sonne scheint durch die giftgrünen Baumwipfel, erhellt ihr golden gelocktes Haar. Ihre Sommersprossen leuchten leicht rot, punkten ihr aschfahles Gesicht.</p>
<p>Der große Mann schlurft entlang der Promenade, genießt die ersten Strahlen der Frühlingssonne. Einen tiefen Zug des süßen Frühlingsdufts, auf der Suche nach neuer Kraft . Sein langer Mantel drückt auf seine Brust, schnürt ihm die Luft ab. Das kurze tiefschwarze Haar schimmerte feucht vom Gel, der Schweiß auf seiner Stirn perlte einfach so von seinen Haaren ab. Von der Seite schien ihm die Sonne ins Gesicht, die vielen Grübchen und Narben warfen in seinem Gesicht tiefe Schatten.</p>
<p>Die Taille lastet auf seiner Schulter, die Gebeine baumeln vor ihm. Mit einem sanften Wippen schwingt der Kopf mit den goldenen Haaren im Tackt der schweren Schritte. Die Arme hängen leblos gen Boden. Bis er sie auf die Brüstung setzt, ihre ganze Schönheit ihm ein letztes mal entgegen strahlt.</p>
<p>Als sie im Wasser aufschlägt, dreht er sich um und geht.</p>
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		<title>go</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Oct 2009 21:35:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedichtet]]></category>
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		<description><![CDATA[i almost never say go home but yesterday, i could feel her soft worry - no she said]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>i almost never say</p>
<p>go home</p>
<p>but yesterday,</p>
<p>i could feel her soft worry</p>
<p>- no she said</p>
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		<title>Ästhetik</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 13:03:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<category><![CDATA[kurz]]></category>
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		<description><![CDATA[Mir ist etwas aufgefallen. Etwas schreckliches, aber unscheinbares. Die Welt verliert ihre Ästhetik. Überall wo man hinsieht, nur Formen, Farben, ohne Zusammenhang. Straße an Straße, darauf die Autos, Motorräder, LKW und Busse. Auf den Meeren die Schiffe, dampfend durch das Wasser stampfend. Alles ohne Zusammenhang. Der Zusammenhang, er fehlt, wo man nur hinsieht. Das große [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist etwas aufgefallen. Etwas schreckliches, aber unscheinbares. Die Welt verliert ihre Ästhetik. Überall wo man hinsieht, nur Formen, Farben, ohne Zusammenhang. Straße an Straße, darauf die Autos, Motorräder, LKW und Busse. Auf den Meeren die Schiffe, dampfend durch das Wasser stampfend. Alles ohne Zusammenhang. Der Zusammenhang, er fehlt, wo man nur hinsieht. Das große Ganze, es ist verschwunden.</p>
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		<title>M.</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 21:16:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael</dc:creator>
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		<description><![CDATA[M. Mittleres Alter, mittelgroß gewachsen, mildes Gesicht. Mit besonders viel Mitgefühl trat er den armen Menschen entgegen. Man könnte meinen, er sei ein mitfühlender Mensch. Manchmal mehr, manchmal weniger. Ein Mensch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>M. Mittleres Alter, mittelgroß gewachsen, mildes Gesicht. Mit besonders viel Mitgefühl trat er den armen Menschen entgegen. Man könnte meinen, er sei ein mitfühlender Mensch. Manchmal mehr, manchmal weniger. Ein Mensch.</p>
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